Mon 12 Sep 2005
Es ist Sonntag und ich habe eine Erkältung, bleibe grade im Bett liegen, träume vor mich hin, frage mich nämlich, was ich den Studenten wohl beibringen soll. Natürlich, die deutsche Sprache, klar, aber ich bin in meiner Unterrichtsgestaltung eben frei und kann den Stoff so oder so durchziehen und gestalten.
Das Problem ist, dass ich vor meiner Abreise eigentlich eher die Angst hatte, schlecht über China zu reden und so weiter, der Gedanke, ich müsste mir hin und wieder auf die Zunge beißen (natürlich muss ich das auch); doch jetzt, nach über einer Woche, fällt es mir zunehmend schwer, gut über Deutschland und überhaupt die westlichen Gesellschaften zu sprechen. Es ist nicht die Armut hier, nicht die Einfachheit, auch nicht das scheinbar glückliche Leben (es ist ja alles nur Illusion, klar), nein: Armut hat so gar nichts romantisches, das einfache Leben so gar nichts befreiendes oder was die verwöhnten Westler sonst so phantasieren: „Diese einfachen Menschen, die führen noch ein Leben, wir dagegen inmitten unserer Technik und so, wir leben nicht; guck mal den hungernden Bauern, der weiß das Leben noch zu schätzen …“, sagt die fette Touristin, machte ein Foto und quellt zurück in den klimatisierten Bus. Man verklärt ja gern das Andere, verklärt ja auch das Mittelalter und vergisst die Lebensumstände.
Nein, selbstverständlich will ich nicht mit den Menschen hier tauschen, ich bin blöd, aber so blöd nun doch nicht … ich will hier nicht als Bauer leben und finde auch nicht, dass es irgendeinen Vorteil hat, hier als Bauer zu sein: es ist ein hartes Leben, viel härter als in Deutschland; auch als Student hat man es hier nicht einfacher, nein, wirklich nicht.
Doch es ist nun einmal so, dass die chinesischen Studenten ein sehr sehr gutes Bild von Deutschland haben: das Geld, die Freiheit, die Moral, die Gleichheit und all das. Und auf der anderen Seite stehe ich, der ja aus Deutschland zusagen abgehauen ist, der das Land fluchtartig also verlassen hat. Und ich bemerke schon eine Tendenz in mir, das Deutsche herabzuwürdigen, vehement zu relativieren: Ich möchte den Studenten vermitteln, dass auch Deutschland kein Paradies ist und finde mich in einer Situation, in der ich eher das chinesische System verteidigen müsste …
Beispielsweise in Landeskunde: Hier nehmen wir ja gerade die anstehende Wahl durch und ich bin doch oft davor, das demokratische System an sich in Frage zu stellen, sage Sätze wie: Das ist das Problem jeder Demokratie und letztlich ist das demokratische Modell auch nur ein Modell und alles andere als perfekt. Diesen Satz habe ich ja tatsächlich gesagt (sie haben es sicherlich nicht verstanden) und so langsam werde ich doch nachdenklich …
Zuvor war meine Position ja eher so: Ich bin der aufgeklärte Wester, habe Moral, habe Bildung und Freiheit, ja, ich ruhe in dem, was seit über 300 Jahren in Form der Aufklärungsbewegung geleistet wurde, bin demokratisch und tolerant. Alles dies bin ich, weil ich so erzogen wurde, meine Eltern, die Schule, die Medien, alle haben mich zu einem modernen Menschen erzogen, befähigt zur Toleranz und zur Reflexion. Okay, Voltaire hätte seine helle Freude an mir, denn ich glaube nicht mehr an Gott und bin in der Lage, mich ohne unterdrückende Systeme voll und ganz selbst zu entfalten. Wie gesagt, in mir haben sich die Wünsche und Träume der Aufklärungsbewegung voll und ganz erfüllt, zum Glück: sicherlich ist meine Situation für alle Generationen vor mir einfach nur beneidenswert (und natürlich für einen Großteil der jetzt lebenden Menschen).
Und als dieser aufgeklärte Westler komme ich also nun hierhin, leicht spöttisch die Lippen verzogen, den Kopf innerlich schüttelnd; so komme ich am Flughafen an und lehre dementsprechend, lehre wie ein Arzt im Entwicklungsland den Kindern das HIV-Problem näher bringt, zeige Kondome und ähnliches: in der einen Hand das Kondom, in der anderen die Banane. So in etwa war meine Vorstellung, die ich ja nie in mir formuliert habe, die aber doch vorhanden war, als ungenaue und nie hinterfragte Annahme, so in etwa.
Jetzt aber stehe ich an diesem Pult im Seminarraum und werde doch mit den Fehlern Deutschlands und der westlichen Zivilisation konfrontiert; nicht von Studenten, natürlich nicht, sie lieben Deutschland und können es nicht verstehen, wenn ich kritisch über mein Heimatland rede und denke. Nein, ich selbst konfrontiere mich damit, erkläre zum Beispiel die Kinderlosigkeit, sage, dass ich 31 Jahre alt bin und keine Kinder habe, schaue dann in erstaunte Gesichter, höre fassungsloses Raunen. Ich bin 31 Jahre alt, so ich weiter, und habe keine Kinder, bin nicht verheiratet und habe bisher eigentlich nur studiert; war in der Schule und habe studiert, habe gejobbt, aber letztlich stets das Leben eines Schülers geführt.
- Warum haben Sie keine Kinder?
Keine Ahnung, sage ich, vielleicht weil die Rahmenbedingungen fehlten bisher; ich sage das (natürlich nicht wirklich, doch ich könnte es sagen und darauf kommt es an) und noch während des Sagens merke ich ja, was für einen Blödsinn ich schwadroniere: Zuerst einmal verstehen sie das Wort Rahmenbedingungen nicht, zum anderen aber kann hier in dieser Provinz nun wirklich keine Rede von geeigneten Rahmenbedingungen sein: ich sehe raus und sehe alles, nur keine guten Rahmenbedingungen. Also ein blödes Argument, ein sehr verwöhntes dazu …
Ich will keine Kinder? Wäre das eine gute These?
Nun, zum einen ist es ja nicht wahr, zum anderen ein vorgeschobener Grund, denn immerhin will ich ja Kinder, irgendwann, wenn der Zeitpunkt günstig ist … Ich verhasple mich, stottere.
Vielleicht, beginne ich, vielleicht ist es so, dass ich mich immer zu unreif fühlte, zu unreif für Kinder, doch ich weiß ja schon, was die Studenten dann sagen würden, nämlich dass ich 31 Jahre alt bin und so weiter.
Doch wir alle haben keine Kinder, machen keine Kinder mehr; das könnte ich sagen, dass die Deutschen keine Kinder mehr machen. Weil wir 30jährigen lieber das Leben spielen, niemals erwachsen geworden sind … vielleicht ist das ja der Grund: dass wir nicht erwachsen sind, allesamt. Es ist uns egal, die Kinder sind uns egal und die Moral, wir leben in der Freiheit und sind satt, nicht vergnügt, unendlich gelangweilt und impotent. Wir haben Moral, ja, aber nur, weil wir noch nie in der Verlegenheit waren, moralisch zu handeln: In Deutschland muss niemand moralisch sein, denn die Moral ist durch Gesetze abgefedert, verpufft. Die Aufklärung hat uns fertiggemacht, vielleicht könnte ich es so sagen und sie würden es doch nicht verstehen: Für sie ist das alles ein Traum, das Land von Gold und Honig.
Doch ich bin hier und nicht dort, ich bin weg.
- Warum Sie sind nach China gekommen?
Vielleicht, weil ich erwachsen werden möchte, weil ich die Revolte suche, sage ich und denke, dass wir niemals die Chance zur Revolte hatten, daher niemals die Pubertät überwinden konnten und also immer noch Kinder sind, Kinder in Männerkörpern.
Jedenfalls bin ich hier mit Deutschland konfrontiert, mit dem Deutschland, welches in China ein großartiges Land ist und für mich ein zu überwindendes Problem. Und diese Diskrepanz wird im Unterricht deutlich, denn ich kann das ja nicht alles gut finden, kann nicht dahinterstehen, sehe die Probleme, denke ich.
Und stehe endlich auf, es ist nun 19 Uhr am Sonntag und ich gehe etwas essen, gehe wieder mit meiner Kollegin und ich frage sie, warum sie den Hund im Winter bevorzugt:
- Weil Hund im Topf unter starkem Feuer gegart wird.
- Es ist also ein heißes Essen?
- Sehr heiß. Im Sommer zu heiß und im Winter sehr gut, weil es wärmt den Körper.
Ich nicke und gehe nach Hause, nehme die Medikamente, schlafe irgendwann gegen drei Uhr ein. Ich kann momentan nicht gut schlafen und liege lange wach. Morgen habe ich Konversation und ich habe keine Ahnung, über was ich mit den Studenten reden könnte. Doch das raubt mir nicht den Schlaf, es ist wohl eher die allgemeine Anspannung, die Nervosität, die erst nach und nach weichen wird. Ich brauche also noch ein wenig Zeit: Wie der Körper, so glaubt wohl auch noch mein Verstand, dass all dies hier ein Witz ist, eine Episode, die schnell wieder vorbeigeht. Doch ich werde Körper und Verstand etwas anderes lehren!
Ich wache auf und zuerst explodiert das Klo. Schwappt über mit all dem Zeug, das eben halt drin ist in so einem Klo. Irgendwas wieder broken, murmle ich und bin froh: Fred ist nämlich schon unterrichten und also kann ich das jetzt mal allein machen. Es nervt eigentlich nicht mehr, denn irgendwie ist alles kaputt und notdürftig installiert, man lebt damit und lacht. Ich schaue in den Spülkasten und sehe eine sehr primitive Apparatur, die ich daher auch flicken kann (wer mein Klo in Laubenheim gesehen hat, der weiß, dass ich Klos in- und auswendig kenne!) und danach wische ich den Dreck weg, mache Kaffee, wasche die Wäsche.
Die Hitze ist jetzt wieder ganz und gar da und ich wechsle manchmal dreimal das T-Shirt, schwitze wie eine Sau, nehme auch noch Erkältungssachen, die mich noch mehr schwitzen lassen. Die Wäsche stapelt sich daher und allein das Aufhängen der nassen Sachen kostet mich ein weiteres Shirt. Dazu kommt natürlich auch der Dreck: Einmal ein Lokal betreten und man hat überall Fett an der Kleidung. Besser, man trägt dunkle Sachen, sage ich mir und nehme die Unterlagen, setze mich draußen auf eine Bank.
Ich werde wieder angestarrt und riesige Libellen ängstigen mich am Anfang, später gewöhne ich mich an diese Viecher. Die großen Ameisen nerven da mehr, doch auch das halte ich aus, lebe jetzt halt tropisch: hier ist alles größer, denke ich und schon läuft eine riesige Spinne über meinen Schuh.
Ich gehe wieder in die Wohnung und habe immer noch keine Ahnung, was ich unterrichten soll, sicherlich nichts von dem, was ich den gestrigen Tag über so sinniert habe, denn so etwas kann ich ja gar nicht erklären: Dass ich ein Leben in Luxus und Freiheit für sehr bedenklich und sehr freudlos halte … nein, lass das lieber sein, sage ich mir und mache mich für den Unterricht fertig: ein frisches Shirt zum Beispiel, das ich aber auf dem Weg wieder durchschwitze. Nass komme ich an und bin zu früh. Ich gebe Alf die Schuld an meinem Schweiß und er schaut zuerst verdutzt, lacht dann aber, hat also ein wenig meine Art verstanden …
Es klingelt und ich frage in der ersten Hälfte die Hausaufgaben ab, die natürlich keiner gemacht hat. Zuerst bekomme ich aber mein Teachersday-Geschenk: einen Kaktus mit Brief und einen Mondkuchen, eine traditionelle Sache in China: Der Moonday wird Anfang Oktober gefeiert und die Uni hat eine Woche geschlossen. Jedenfalls ist niemand vorbereitet, doch ich bin unerbittlich, rufe die erste Studentin auf, fordere sie auf, etwas Interessantes aus ihrem Leben zu erzählen:
- (nach langer Pause) Ich bin nicht vorbereitet …
- Egal, denken Sie sich was aus, kein Problem.
Damit hat sie nicht gerechnet, haha, denkt krampfhaft nach, die anderen gucken erst entsetzt, fangen dann an, in die Wörterbücher zu stieren und auf Blätter zu schmieren; ich kenne das ja noch von früher und bin froh, diesmal auf der anderen Seite zu stehen: Ich bin der Lehrer.
So geht es dann eine Stunde: Jeder erzählt eine interessante Geschichte und ruft dann den nächsten auf; ich sitze neben einer Studentin in der Bank und höre zu, verbessere hier und da, erkläre massive Fehler an der Tafel.
- Wenn ich ein Kind war, gab es ein Fest, auf dem die Kinder kleine Stoffbären verschenken an Freunde. Meine Mutter gab mir 5 Yuan für einen Bär. Doch ich habe keinen Bär gekauft, sondern Bonbons. Danach hat mich meine Mutter fragte, warum ich Bonbons gekauft. Sie hat mich braun und blau geschlagen. Aber danach hat sie sich um mich gekümmert. Es war hart, die Strafe, aber ich habe etwas gelernt daraus: Immer ehrlich zu sein.
- Schön. Die Geschichte hat sogar eine Moral am Ende. Aber es heißt: grün und blau schlagen und nicht braun und blau, das stimmt nicht. Außerdem habt ihr alle Probleme mit dem Wenn und Als.
Eine Studentin erzählt von einem Regenbogen: Sie lebte in einer Provinz Chinas, in der es kaum regnet und so sah sie erst spät den ersten Regenbogen. Eine andere erzählte vom Studentenwohnheim: Sie leben dort zu sechst in einem Zimmer, teilen sich eine Toilette mit allen Bewohnern eines Stocks und so weiter. Ich erzähle auch eine Geschichte, doch eine sehr langweilige: niemand lacht und ich denke, dass mich keiner verstanden hat. Also erzähle ich sie noch mal und sehr langsam, sehr deutlich. Wieder lacht keiner und ich nehme den nächsten dran, Andreas nämlich. Seine Geschichte handelt von Fußball und ist ganz und gar grauenhaft. Robert versucht einen Witz über ein Schwein, einen Hasen und einen Affen, die in einem Boot sitzen … allein das ist witzig genug und die Pointe war ebenfalls schrecklich.
Gut, es klingelte zur Pause und ich rauche eine Zigarette, Alf kommt wie immer dazu.
- Diese Art des Unterrichts ist gut, denn die Studentin müssen reden.
- Denke ich auch. Aber jetzt hören wir etwas Musik.
- Musik?
- Ja. Jugendkultur.
- Es ist gut so, denn es ist warm und sehr anstrengend …
- Jupp.
Ich werfe die Kippe weg und baue meinen MP3-Player auf, die Boxen, möchte jetzt etwas über Jugendkultur erzählen. Zuerst über Grunge.
Ich erkläre, früher lange, gebleichte Haare gehabt zu haben, zerschlissene Klamotten und so weiter. Ich mache Nirvana an; sehr laut und wir machen die Türen zu:
- Nirvana kann man nur sehr laut hören.
Wir hören den Song I hate myself and want to die; ich schreibe den Titel an die Tafel und erkläre ihn, versuche dann, den Grunge zu erklären: Als nihilistische Bewegung einer Jugend, die an nichts mehr glaubte.
- Glaubten Sie an nichts?
- Vielleicht. Jedenfalls war diese Musik und diese Einstellung für viele von uns damals gut und passte.
Ich versuche zu erklären, dass Jugendbewegungen in Europa eine sehr wichtige Sache sind: Sie helfen den Jugendlichen, sich zu definieren:
- Es gibt keinen Gott, es gibt nichts. Die Politik ist nicht unser Ding. Also machen wir alles über die Musik, die eben nicht nur Musik ist, sondern ein Lebensgefühl, eine Art also, sein Leben zu definieren und zu leben: eine Lebenshaltung.
Ich mache Metallica an, Frantic; erkläre Metal. The Cure und erläutere die Gruftis. Ich zeige jedes Mal, wie die Leute sich kleiden, male hin und wieder was an die Tafel: einen Grufti, einen Grunger. Leider habe ich keine Punkmusik und so muss ich auf Motörhead ausweichen, The Ace of Spades, drücke also ein Auge zu und sage, dies wäre Punk (ich weiß, ich weiß …). Skinheads erläutere ich über die Übersetzung: Hautköpfe. Die Blicke waren gut …
Es ist mir dabei wichtig, dass die Studenten begreifen, wie wichtig derartige Dinge in Europa sind, wie sehr sie einen Menschen prägen und wie sehr die Musik einen Menschen macht: Denn es ist eben nicht nur Musik, sondern eben alles drum und dran: Wer Grunge hört, der zeigt damit auch etwas. In diesem Sinn nehme ich die Jugendbewegungen so ernst wie die politischen System, wie die Lager links und rechts, die ja in dieser Hinsicht auch nichts anderes sind, allein eben obsolet und im Grunde vorbei.
Ganz am Ende sage ich noch, dass ich sehr gerne zur Verfügung stehe: Falls jemand die Musik von mir haben möchte, könnte er gern mich fragen, mit einem USB-Dings geht das alles.
Es kommt niemand.
Die Musik und auch die Ernsthaftigkeit ist den Leuten sehr fremd hier, sie begreifen es nicht wirklich; trotzdem ist so etwas wichtig, denn ich es gehört zu Deutschland und zur abendländischen Kultur: Der Hedonismus eben.
Nach dem Unterricht fragen mich zwei Studentinnen etwas und ich komme mir nun wirklich vor wie ein Dozent. Ich gehe nach Hause und arbeite ein wenig an den nächsten Seminaren, gehe dann essen, wieder mit Alf. Ich überlege noch, meinen Fotoapparat mitzunehmen, lasse es dann aber doch bleiben, habe ja, wie gesagt, sehr viel Zeit.
Ich esse diesmal nordchinesische Küche: In Nordchina ist es sehr kalt, klar, und das daher schwer, fettig. Küken sind es diesmal; natürlich sind die so klein, dass ein Entbeinen sinnlos wäre: Ich lutsche also am winzigen Rückrad herum, spucke kleinste Knochen aus, jeder macht das so und alle Tische sind voller kleiner Knochen … Aber letztlich ist es wohl doch ekelhafter, ein Ei zu essen … wenn man mal drüber nachdenkt, doch wer macht das schon?
Auf dem Rückweg erzählt Alf mir von seiner Freundin:
- Sie möchte die Haare farben.
- Färben! Was für eine Farbe?
- Braun.
- Braun? Warum?
- Ist halt so …
- Rot wäre besser.
- Mir egal. Sie mich immer fragen … (sehr aufgeregt) Sie schon den ganzen Tag keine Lust auf alles, auf nichts sie hat Lust. Aber jetzt, jetzt sie will die Haare färben und ich muss bezahlen.
- So ist das halt. Du bist noch jung, wart mal zehn Jahre ab, dann weißt du einfach, was das alles bedeutet und dass man nichts dagegen machen kann.
- Was ist es denn?
- Frauen.
- Frauen? Ja.
Es ist sehr gut, dass wenigstens diese Probleme überall auf der Welt eine Rolle spielen, hach.





April 1st, 2006 at 2:37 pm
Roman, Ni hao ma, zenmeyang?
habe erst heute deinen Blog gefunden und mir vorgenommen ihn von Anfang an durchzulesen.
Wirklich gut geschrieben!
Bin gespannt wie es weiter geht.
Bilder aus meinem Aufenthalt in Wuhan findest Du übrigens bei Interesse auf meiner Homepage.
zai jian
Roman (ist Zufall)