Hitler ist in Deutschland gestorben, aber nicht ausgestorben. Als ich am Freitag, 7. September zum Duschen ging, fiel mir ein großes Merkblatt auf dem Brett scharf ein. Deutlich und groß wurde es auf Chinesisch geschrieben, am Wochende finden in Jena Nazi- und Anti-Nazi Demonstrationen statt, die chinesische Kommilitone sollten nicht in die Stadt gehen.
Dieser Sommer sei besonders warm, vor einigen Jahren sei es nicht so warm, sagte mir der Kommilitone Zrg, der in Jena schon fünf Jahren geblieben hat, das Wetter sei nicht so gut wie vor einigen Jahren. Ein anderer Kommilitone Zwq, welcher auch so lang in Jena geblieben hat, sagte mir, ich dürfte nicht mein Laptop und Handy einfach auf dem Tisch lassen in der Bibliothek, wenn ich den Tisch verließe. Früher wurde nichts gestolen, aber in diesen zwei Jahren wurden schon Laptops gestohlen. Mein Sprachtandem sagte mir, „es gab kein Nazi in Jena“.
Sobald ich in Jena komme, wollen gerade die erfahrungsvolle Dozenten unserer Abteilung zurücktretten, aus verschiedenen Gründen, wie z.B. aus Gesundheitsproblem von Herrn. Prof. B. usw… Sobald ich in Jena komme, kommen Nazi. Einfach Mist. Aber ich liebe Risikos. Nachdem ich mich geduscht habe, habe ich mich entscheidet, dass ich morgen in die Stadt gehen will. Nazi gehört auch zu der deutschen Kultur. Ich will ein richtiges Deutschland sehen, so muss ich Nazi sehen. Die anständigen und gelernten Deutschen in den Universitäten sind nicht allseitige Deutschen, die normalen Deutschen in der Bahn und auf der Straße sind auch nicht alle Deutschen, es gibt auch aggressive Deutschen, und zwar diese Deutschen sollte auch viel existieren in diesem alten starken aggressiven und stolzen Land.

Am Samstag, 08. September kamen am Mittag Sussi und Steffen zu mir. Seit letztem Samstag, 01. September wollten wir uns regelmässig treffen. Ich habe ihnen nach der Situation in der Stadt gefragt und erfuhr, wo die Demonstrationen waren. Nach unserem Gottesgespräch, fuhr ich in die Stadt. Aber als ich in die Stadt war, war die Demonstration fast am Ende. Es war ungefähr 16 Uhr, das Wetter war sehr schlecht weswegen wollten sie früher die Demonstration beenden, dachte ich. Aber gerade war diese Zeit am gefährlichsten. In Deutschland ist es so, die Leute dürfen demonstrieren, zwar aus ihren Nazi- Motivation, aber sie müssten vorher an der Regierung melden und die Regierung wird Polizei dort senden. Das heißt, während der Demonstration ist es nicht so gefährlich, da dort viele Polizei stehen. Aber nach der Demonstration, besonders Ende der Demonstration, gingen viele Demonstranten zu Hause, und die Polizei konnte ihnen nicht einzeln persönlich zu Hause begleiten. Als ich ausstieg, war gerade zwei Dutzende Jungen mir sehr nahe. Ich hatte Pech.
Sie haben schwarz angezogen, Hautköpfe oder kommische Haare, übrigens Flasche in Handen, 16 Uhr war aber zu früh für trinken, sagte ich mir, auf der Straße war fast keine anderen Leute mehr da, ich hatte tatsächlich Angst, aber sie blieb gerade an meinem Weg! Ich ging ihnen hinüber und an die Richtung der Bibliothek, sie haben was mir angesprochen, welche ich gar nicht erfassen konnte, und wollte auch nicht ihnen danach fragen, ich wandte den Kopf nicht, dachte nur, wenn sie mich angreifen, mußte ich zurückschlagen, vor diesen Leute darf man nicht weich sein, ein weiches Ei stirbt immer schneller, leider trug ich so teure Brille und auf meinem Rücken war mein Laptop, Mist. Musste ich diesmal wieder mit Fäuste in Deutschland wehren? Scheiß! Ich habe die beide schon längst nicht mehr als Waffe genutzt, wahrscheinlich funktionieren sie gar nicht mehr. Der Weg zwischen Bahnhaltstelle und Bibliothek war nur vier Minuten, aber diesmal war es sonderlich langer. Als ich diesen Jungen vorbei kam, war der Angst noch größer, denn ich sollte den Kopf nicht drehen, aber musste sehr vorsichtig sein auf dem Angreifen vom Hinten, sie könnten zu jeder Zeit eine Flasche an mir werfen.
Zum Glück konnte ich sicherlich die Bibliothek betreten, am Samstag wird Bibliothek um 18 Uhr geschlossen, um 16 sollte es normalerweise noch viele Studenten da sein, heute war es aber sehr wenig. Ich hatte erst eine Stunde mit Elke gesprochen, war die Halle in der Bibliothek schon leer. Dort stand nur noch ein anderes chinesisches Mädchen da, eine Bekannte von mir… sie habe Mut, sagte ich mir. Heute habe ich auf dem Weg sogar keine Ausländer gesehen, wir zwei dumme Chinesen! Um 17 Uhr wollte ich zurück, ging dem Mädchen vorbei, und erwahrte sie, dass heute ein besonderer Tag sei. Ich war wieder an der Bahnhaltstelle und wartete auf die Bahn. Die Bahn kam aber nicht, kamen aber wieder ein Dutzende Jungen, wieder diesen dummen! Ich habe die Nase voll, außerdem hatte ich auch noch Angst. Vielleicht sollten sie heute wissen, wie kräftig ein Chinese ist, ermutigte ich mich, andererseits, lachte ich mich aus, was für eine Konserqunz könnte auskommen… ich ließ es sehen. Zum Glück warten neben der Haltstelle noch einige Menschen. 15 Minuten nach der angegebenen normalen Zeit, waren wir sicher, die Bahn kam nicht mehr, und zu dieser Zeit, kamen plötzlich viel mehre Polizeiwagen, ich konnte vermuten, die Situation sei nicht leicht. Die anderen Leute an der Haltstelle waren weg, ich ging zurück in die Bibliothek, denn dort war noch ein dummes chinesisches Mädchen.
Das Mädchen war noch am Telefon, ich rief sie und sagte ihr Bescheid, sie raumte alles aus, war nervös und wir gingen zusammen zu Fuß zuhause. Als wir wieder aus der Bibliothek waren, war niemand auf der Straße. Wir beeilten uns, und ich habe den anderen Weg gewählt, auf diesem Weg sollte es keine schwarz angezogenen Junge geben, hier war ein Wohnbereich, wohnen vielen normalen typischen Deutschen, ich musste alle meine kleine schlauigkeiten ausnutzen. Aber ich dachte nur, was für eine verlegene Situation habe ich gehabt, wie kann ich später diesen Tag erinnern… Zum Glück waren wir sicherlich Zuhause. Das Mädchen war sehr dankbar, ich war auch erleichtert, sogar einbisschen enttäuscht, da ich nicht richtig mit den Nazi Gesicht zu Gesicht etwas zu tun habe, das war schade, aber am Sonntag würde ich auf jeden Fall zuhause bleiben.
Das Mädchen hatte vorher die Warnung schon gesehen, aber am 18. August wurde eine Nazi Demonstration stattgefunden, es war eher klein und nicht so laut, diesmal war aber viel schlimmer als sie gedacht hat. Ich erinnerte mich an 18. August, am 19. war ich von Traben- Trarbarch zurück. Ich wußte endlich, wieso als ich in dem Stadtzentrum gewesen war, gab es so wenige Menschen.

Am Sonntag, 09. September wurde ein Fest in Zwätzen, ein Bereich in Jena wo ich wohne, gefeiert, die haupte Aktion war ein Umzug. Das Wetter war leider ganzen Tag schlecht, passte genau an meiner Stimmung, ich bekam von gestern eine entsetzliche Laune, das hatte ich vorher wirklich gar nicht gerechnet. Ich war sogar wütend auf Deutschland, das Gefühl war sehr kompliziert, es gab Angst, Hass, Traurigkeit und ein bisschen Verzweiflung auf die deutsche Nation. Andererseits sei alles auch mein Fehler, ich kam hier studieren aus meinem Wunsch. Ich dürfte die Deutschen oder die Nazi nicht vorwerfen, ich wurde nicht eingeladen. Ohnehin war die Erfahrung von Gestern meine erste Lebenserfahrung von Gefahr. Es könnte zwar kaum was passieren, blieb die Gefahr aber immer dort und als die dutzenden schwarz angezogenen deutschen Jungen mir gegenüber kamen, konnte ich auch eine Illusion von Verwirklichung dieser Gefahr gesehen.
Ich schaute aus dem Fenster, durch mein Fenster bekam ich eine gute Übersicht über die Feier, denn die Straße vor meinem Fenster war gerade auf dem Weg des Umzugs. Zwei Uhr nachmittags begann der Umzug, das Wetter kam gerade zu seinem schlechten Höhepunkt. Es war ungefähr zwanzig minuten Sturm und war kalt. Ich stand neben meinem Fenster und schaute den Deutschen in dem Sturm. Den Leute in dem Umzug machte es keinen Spass mehr, der Sprecher hatte mehrmals betont, dass der Marsch bitte langsamer sein sollte, da das Publikum ihnen sehen müsste. Der Marsch wollte aber nicht langsam, es war tatsächlich schwer, in den Sturm zu marschen und das Prublikum kümmelte sich eigentlich mehr um ihre eigenen Situationen im Regen. Plötzlich bekam ich eine verrückte Einstellung, dass ich froh darüber sei, ich sahe gern die Deutschen in den Sturm, denn sie seien alle bösen Menschen, sie verdienen diese Strafe, wegen Nazi. Ich merkte, ich war wirklich von Gestern verletzt, mein gutes Gewissen wurde verletzt. Ich dachte auch, ich gebe immer den alten Deutschen meinen Sitzplatz in der Bahn, ich habe das Fahrrad repariert als ein verwöhnter deutscher Junge mit seiner Mutter in Not fiel, sie verdienten das nicht, ich sollte auch kalt sein, wie das Wetter.
Das Wetter war in zwanzig Minuten wieder gut geworden, der Umzug ging wieder ordentlich. Das war das Erstmal, dass ich einen richtigen Umzug in Deutschland gesehen habe. Wie die Landeskunde lautet, diese Nation marsche gern, das heißt auch, sie führen gern Demonstration, Nazi gehört dazu und Show machen auch. Ich schaute zu dieser Zeit vieles persönlich.
Um so einen Umzug zu beschreiben ist schwer, es gab eigentlich nichts besonders und war sehr langweilig, vieles waren übrigens sehr lächerlich. Am Anfang war ein paar Leute auf den Pferden, welche ich oft am Wochenend besuche, ich kenne fast alle Pferde in diesem Bereich, ich besuche sie am Wochenende, liebe sie und will keine Menschen auf ihnen sitzend sehen. Dann kamen viele Leute mit kommischen traditionalen Kleidungen, nichts besonders. Dann fuhren verschiede Fahrzeuge vorbei. Es war viele veraltete Dinge ausgestellt, vor allem viele alte Familien. Diese Familien mit langer Tradition standen in dem Wagon in verschiedenen Fahrzeugen und empfingen ihre Eitelkeiten und die Neide von den Leute außer den Fahrzeugen. Der Sprecher musste sehr schnell über ihre Tradition erzählen, eins nach dem anderen, es war so viele alte Familien in Zwätzen… Land des Jenas. Aus diesen Familien kamen manchmal auch Herr. Dr. blabla, großartig. Es kamen noch Feuerwehrfahrzeuge. Sie waren die selbst finazierte Feuerwehr von diesem Bereich, traten schon längst zurück, sie haben besonderen Vorzug in dem Umzug, sie pfeiften die ganze verdammte Zeit.
In einer Stunde war der Umzug fertig, die Leute gingen jegendwo zum Essen, dort gab es Kuchen und Wein. Ich saß an meinem Tisch und wollte wissen, was ist los mit meiner Laune.