Tue 19 Aug 2008
Dienstag, 09. Oktober ist die Abschiedsparty von Taufik. Unser starker Syrier will morgen nach Hause fliegen, für 3 Woche, in die Hochzeit eines seines Bruders teilnehmen und eine Kandidatin für seine eigene Hochzeit auswählen. Eigentlich dafür muss keine Party gegeben werden, aber die Partys liebt diese Gruppe, besonders Matthias, „Chef“ der Gruppe.
Übrigens habe ich heute eine wichtige Termin, mit Herrn Prof. F.. Wir wollen ein Vorspielen für meine Wiederholung machen. Vor zwei Woche habe ich ihn besucht, wir machten eine Termin meiner Wiederholung aus, bevor er mich sah, hatte er gerade vorher eine sehr schlechtes Gespräch mit einer ziemlich alten Frau, ich hörte das genau im Flur, am Ende der Sprechstunde waren die Beide erst fertig, er wurde bisschen wütend und sah sehr müde aus, wollte gar nicht mit mir sprechen. Aber eigentlich hatte mir vorher schon 2 Mals versprochen, mir eine Termin per Email zu geben, vergass immer, ich kam an diesem Tag nur um ihn daran zu erinnern. Ich blieb immer sehr höflich, hatte Angst vor ihm, tat harmloses Gesicht und das machte ihm schlechtes Gewissen. Er ging schnell ins Büro anderer Dozentin, Frau Dr. K.. die Besitzerin in der Prüfung, 30 Sekunde später bekam ich meine Termin, fertig. Diese kurze körperliche Bewegung machte ihn wieder frisch und führte er noch mit mir ein Small Talk, dieser Herr Prof. F.. ist sehr nett, wie seiner guter Ruf, aber ich konnte nie und kann auch nie mit Professoren Small Talk führen, ich vergesse ihren Namen wenn ich mit ihnen spreche. Ich überlegte, was soll ich sprechen, fiel nichts ein, sprach so über meine Angst, ein Tipp aus Roman. Als ich letztmal mit Roman telefonierte, gab mir Roman ein Tipp, wenn ich wieder im Prüfungsraum eintrete, solle ich dem Prüfer sagen, dass ich sehr nervös bin, das könnte vielleicht mich ein bisschen erleichtern. Diese Tipp wollte ich eigentlich in der Wiederholung nutzen, wenn ich richtig dazwischen Probleme haben, aber an diesem Tag wußte ich wirklich nicht mehr, was konnte ich sprechen, so nutzte diesen Tipp vorher. Der Professor. F. ist so nett, „So“, sagte er laut wie immer, „kommen Sie vor der Prüfung nochmal zu mir, und wir sprechen innerhalb 5 Minuten über die Inhalte der Prüfung. Keine Angst, das ist keine Prüfung und nur ein Vorspielen, damit Sie an der Prüfungsform gewöhnen. Das ist Ihre erste Prüfung, ist kein Problem, dass Sie einmal durchfallen sind, wir machen das nochmal und das erstes Versuch wird durchaus vergessen, das sieht man gar nicht auf Ihrem Zeugnis. Keine Sorge, Sie schaffen das!“ Er lachelte wie ein netter Onkel, ich war so dankbar zu ihm, das war ziemlich ein Sonderangebot, obwohl ich dieses Vorspielen hasse, denn so muss ich extra nochmal mehr sehr sehr nervös werde.
So meine Termin für die Prüfung ist 22. Oktober, der erste Tag des neuen Semesters, und das Vorspielen ist Heute. Aber nachdem ich die Hausarbeit bei Herrn Prof. B. abgegeben habe, habe ich eigentlich nicht viel auf die Prüfung vorbereitet. Ich gehe in diesen Tagen viel näh zur Matthias Freundgruppe, fast jeden Tag mit ihnen in der Mensa zusammenessen, das ist mir ein ganz neues Leben in Deutschland, ich danke dieser Freundgruppe, und besonders Matthias, zwar bin ich an meinem Leben mit Freunden in Deutschland noch nicht gewöhnt, bin aber sehr froh darum, dass ich endlich eine potentielle deutsche Freundgruppe haben könnte, das ist teilweise das Ziel warum ich nach Deutschland komme. Zur Zeit kann ich nur am Tag was in der Bibliothek über die Prüfung lernen, am Abend habe ich aber meine Obdachlose bei mir. Ich dachte gar nicht, das wäre eine Störung, aber das stört mich tatsächlich viel. Ich hocke die ganze Woche bis 2 an dem Tisch und aus mir kommt nichts, weder Bloggs oder Vorbereitung für die Wiederholung. Weshalb habe ich viel Stress und ganz nervös vor dem Vorspielen.
Das Vorspielen habe ich tatsächlich nicht gut gemacht, wir haben ziemlich kurz gesprochen, da ich die Fragen wieder nicht antworten kann. Aber Herr Prof. F.. gibt mir noch einige wichtigen Vorschläge, das heißt, ich dürfte nicht immer allein vorbereiten, sondern auch mit anderen Studenten zusammen, wenn ich in der Prüfung zum Erstmal die Antwort mit der wissenschaftlichen Sprache formulieren versuche, das kann ich kaum schaffen. Ja, das stimmt, eigentlich die Antworten sind schon in meinem Kopf, ich habe sie auswendiggelernt, aber ich kann sie nicht mit Deutsch äußern. So denke ich wieder an Matthias, er hatte auch diese Prüfung vor 2 Jahren gehabt, und bei seinem Erstmal war er auch durchgefallen, er hatte die wiederholt und bekam in der Wiederholung 1,3. Er hatte mir darüber erwähnt, und sagte mir, dass er mir dabei helfen möchte, aber ich nahm die Angebote nicht an, denn das ist nicht nötig und meiner Meinung nach, das Studieren ist eigene Sache, kann man zu keiner Hilfe zuwenden. Aber in 10 Tage habe ich Prüfung und von dem Vorspielen aussehend, müsste ich wieder durchfallen. Ich habe Sorge.
Diskussion über die Party
Wir essen zum Mittag zusammen, Matthias, Thomas und ich, das heutige Thema interessiert mich nicht, besonders wenn ich große Sorge an die Prüfung habe. Sie reden über den Platz für Taufiks Abschiedsparty, und die Party ist heute stattzufinden. Matthias wollte bei Ekki feiern, ein Schauspieler, welchen ich noch gar nicht kenne, er hat eine eigene Wohnung, aber das wurde zugestimmt und dann wieder abgesagt, Ekki sagt Matthias im Telefon, dass seine Freundin lässt das nicht zu. Dann denkt Matthias wieder an Michal, Michal wohnt in einer WG, mit einer Küche, aber Michal sagte auch ab, er begründet diese Absage zuerst mit vielen verschiedenen Ausrede, dann kommt er auch in der Mensa, und sagt uns, bei ihm wird die Wohnung reserviert und so weiter, aber alle seine Gründe können sein Punkt nicht begründen, scheint eher wie Lüge, Thomas und Matthias haben darüber ausgelacht und haben Michal sogar verarscht. Ich höre einfach zu, sage nichts, außerdem verstehe ich Michals Deutsch manchmal nicht, er redet sehr unklar. Nach dem Essen sitzen wir draußen und trinken Kaffee. Taufik und Fischer, auch ein Mitglied in dieser Gruppe kommen, wir 6 Männer sitzen an einem Tisch außer der Mensa und reden weiter über das Thema Platz.
Solch ein Thema ist mir sehr peinlich, ich fühle mich unangenehm, kann nicht mehr ruhig sitzen, will gehen, aber aus Höflichkeit sollte wieder bleiben. In China wurde unter meiner einigen Freundgruppen nie über solches Thema geredet, ich habe nur in die Party (bei uns ist normalerweise Zusammenessen und Karaoke) bei Freunden teilgenommen, und unter Freunden redet man nie über Geld, Geschenk, und Mühesamkeit. Solche Probleme sollen einfach in Ruhe und geheim von den Mitgliede besonders von den Gastgeber erledigt werden, und nicht auf dem Tisch sitzen, darüber eine Sitzung führen und die Mühe den Anderen schieben. Solche Themen sind mir so unangenehm, und kann die so viele Diskussionen über das Thema nicht hören, denn ich bin auch ein Mitglied. Ich werde noch nicht zu dieser Abschiedsparty eingeladen, will nicht teilnehmen, aber ich weiß genau, dass ich auf jeden Fall teilnehmen muss, ich bekomme später bestimmt „Befehl“ von Matthias. Das heißt, dass ich auch ein Mitglied dieser Party und dieser unangenehmen Diskussion bin. Ich kann keinen Platz anbieten, und wenn ich nicht zu der Lösung des Problems beitragen kann, kann ich nicht das Problem den anderen schieben, oder in einer Schiebenssitzung teilnehmen. Ich fühle, jeder schimpfte mir mit Zeigefinger, „wieso ist so ein teilnahmloser Chinese hier, wenn er nichts beitragen kann, muss er einfach weg.“ Ich will weg.
Nach eineinhalber Stunde wird das Problem erledigt, die Idee ist aus Taufik und Michal, der kein Platz bieten will aber die Party unbedingt feiern lassen möchte. Die Entscheidung ist, die Party wird im Fernsehenraum unseres Studentenwohnheims gefeiert werden. Taufik und ich wohnen in gleicher Etage, so wird die Party im Fernsehenraum unserer Etage gefeiert. Ich bin ganz plötzlich von einem Teilnahmlose zu einem Organisator geworden. Aber die Party im Wohnheim ist im Prinzip verboten. Das Fernsehenraum ist ein normaler Raum wie die anderen, liegt zwar am Ende der Etage, aber wenn man darin feiert, hört der ganze halbe Flur. Das stört vielen Mitwohner, und die 5, 6 Zimmer ganz nah werden von dem Lärm sehr gestört. Trotzdem wird im Fernsehensraum unserer Etage regelmässig von einer großen Haufen Vietnemesen gefeiert. Alle eine Woche, manchmal sogar zweimal in einer Woche kann ich lauten Lärm im Flur hören wenn ich auf Toilette gehe. Zum Glück wohne ich in der anderer Seite des Flurs, und ginge ich zu Hause, wäre der Lärm draußen, habe Mitleid zu der Mitwohner der anderen Seite, kann höchste Verständnis, dass viele Mitwohner unseres Wohnheims alle gelbe Haute ziemlich hassen. Ich habe noch nicht einmal ins Fernsehenraum eingetreten, hasse schon das Raum, sehe es als Quelle aller Böse. Heute Abend muss ich auch böse sein.
Party
Abend um 19 Uhr gehe ich zu Taufik, wir treffen uns im Raum seines arabischen Bruders, Hassen. Wie wir im nachmittag besprochen haben, wollen wir noch zusammen etwas kaufen. Wir warten in Hassens Zimmer auf die anderen Partysteilnehmer, ich habe keine Ahnung wer kommen, das hängt von unserem „Chef“ Matthias an, er ist noch nicht da. Das Zimmerbesitzer Hassen ist ein Libanese, ein sehr netter und schüchterner Junge. Hier sitzt noch ein deutsches Mädchen, die ich noch nie gesehen habe. Sie wohnt in der übernächster Tür meiner Tür, ist Gegenüber von Taufik. Hassen ist gerade nächster Tür von Taufik. Wir sind Nachbarn. Das deutsche Mädchen ist ein sehr lautes, offenes Mädchen, größer als ich, redet viel und lacht laut, das Problem ist, sie lacht zu viel, wenn du sagst, hier ist ein Tisch, kann sie auch gut lachen, „hahaha, ein Tisch, ein guter Tisch.“ Und weiter, „hahaha, hahaha.“ Dann kommt Philip, ein Tscheche, auch ein Mitwohner in unserem Wohnheim. Ich sehe ihn sehr oft und wechseln wir oft Hallo. Aber ihn sehe ich in verschiedener Etage, weiß ich nicht, in welcher wohnt er. Er erscheint in verschiedenen Plätzen. Philip sieht sehr nervös aus, und nicht ausgeschlafen, wie immer. Er fragt uns, ob er eins hier rauchen darf. Das deutsche Mädchen ist dagegen, so verlässt Philip das Zimmer. Sie sind schon sehr vertraut. Bald kommt Philip wieder zurück, bringt eine dünne kleine Papier. Er möchte trotzdem hier eine Zigarette rauchen. Das Mädchen begegnet wieder, so sagt er, er würde nur eine Zigarette rollen. Während dieser halben Stunde habe ich etwas geredet, eigentlich habe ich nur einige Fragen geantwortet, von Hassen, dem Mädchen und Taufik, über Chinesen, über meines neues Leben in Deutschland. Nachdem ich Matthias und seine Gruppe kennengelernt habe, bekomme ich mehrere Chance in Deutschland den Mund aufzumachen, finde bisschen Humor zurück und macht auch einige billige Witze. Witze können gut helfen in solcher Situation, wir haben viel gelacht. Philip hat seine Zigarette fertig gemacht, die ist eine besondere Zigarette, zwei Fach lange wie die normale gerollte Zigarette, hat einen 3 cm langen Filter, die Papier ist fast durchsichtlich, und Philip hat drin manchen kommischen Dinge genommen. Nachher lässt er die Zigarette auf der Heizung liegen. 5 Minuten später ist die Zigarette fertig und verlässt er mit seiner Zigarette wieder das Zimmer. Dann ist die Rede über Philip. Die andere drei kennen Philip schon lange, besonders das Mädchen und Taufik. Ich erfahre, eben war das Erstmal meines Lebens das Marihuana zu sehen. Philip raucht mit Droge. Jetzt kann ich erst verstehen, wieso sieht er immer so müde oder geistesabwesend. Er ist auch fast süchtig. Er fahrt nach Holland seine Droge kaufen, wo seine Droge legal ist. Ich „Hui…“ In Deutschland habe ich wieder ein Erstmal.
Halbe Stunde später kommt erst Matthias, er ist immer zu spät, ich bin daran gewöhnt, sehe das als eine Hobby eines Freundes. Ich weiß nicht ob wir schon Freunde sind, wir sind wenigstens auf dem Weg zur Freunden. Wir gehen nicht zum Einkaufen sondern weiter reden, Matthias redet sehr gern, hier ist eine sehr gute Chance. Er bekommt noch einen Anruf von Michal, aber es ist keine gemütliche Konversation und am Ende ist er böse und schimpft mit Scheiße. Später kommt Michal, er bringt noch zwei Beutel Spagetti mit, so entscheidet Taufik, nach einer Besprechung mit Matthias, dass wir nicht mehr zum Einkaufen gehen, heute essen wir bisschen Spagetti, trinken, und reden, denn die anderen kommen ungefähr nach 21 Uhr. Ich gehe zurück, hole alle meine Gemüse im Kühlschrank, zwei Flasche Wein, und halbe Dose chinesische scharfe Soße. Ich denke, diese können nicht genug für eines Essen, Taufik hat auch nicht viele Sache zu Hause, 3 Zwiebel und eine Dose Fisch. Hassen gibt uns noch 2 Beutel Tomaten Soßen. Aber meine Sorge ist unnötig, Taufik kocht sehr gut, mit solcher Dinge hat er schnell gute Soße gekocht. Wir bereiten zusammen vor, Michal nervt dazwischen, er geht zum Taufik und verlangt unbedingt zwei Euro, und sagt, er will zum Einkaufen. Taufik sagt das ab und redet weiter mit ihm über andere Geldsache, die Beide gingen manchmal zusammen Bier trinken, und rechnen jetzt Geld und Schuld. Ich kann das nicht hören, gehe weg und zeigt Matthias mein Zimmer.
Um 20 Uhr 30 wird es fertig gekocht und eigentlich essen heute nur die wenige Leute zusammen, diese Party ist von einem Essensparty zu einer Trinkparty geworden, und wir haben ziemlich viele Weine, Matthias hat 3 Flasche mitgebracht und wir haben jetzt 6 Leute aber 7, 8 Weine. Eigentlich bis jetzt weiß ich noch nicht viel über diese Party, wer wollen kommen, was für eine Party ist die, und wer ist der Gastgeber, sowie was ist das Thema, ich habe keine Ahnung. Aber Matthias sagt, viele Leute werden kommen, ich bin sehr spannend. Taufik kocht sehr gut Spagetti, diese Soße ist so gut. Ich war in der Küche wenn er die Soße kocht, und hat die Prozeße auswendig gelernt. Wir haben auch gesagt, dass wenn er zurück kommt, wollen wir noch mal zusammenkochen und er kann mir was beibringen.
Nach 21 Uhr kommen viele Menschen. Zuerst ist Tilman, der Mathemaik Student. Er sitzt die ganze Nacht neben mir und wir haben sehr viel geredet. Eigentlich habe ich die ganze Nacht fast nur mit ihm geredet, über China, über Deutschland, über Sprache, über das Studentenleben, und er will mich auch seine Liebegeschichte erzählen. Aber es sind zu viele Leute dabei und er sagt mich, er will eine Termin mit mir haben und wir können weiter über seine diese Geschichte sprechen. Tilman ist ein sehr hygienischer Student, zieht zur Zeit sehr oft saubes offizieles Unterhemd ein. Er war in USA 7, 8 Jahren geblieben und macht zur Zeit in Jena zwei Diplom gleichzeitig, Mathematik und Physik. Er macht oft Witze, aber wird kaum verstanden. Ich denke, es wäre vielleicht gute Witze, nur an seiner Sprache und Sprechweise bin ich noch nicht gewöhnt. Matthias, Thomas, Tilman, Michal, und auch Taufik, jeder spricht eigenes Deutsch und ich muss an jeder Sprechweise gewöhnen. Ich denke, wenn ich irgendwann alle ihren Sprachen problemlos gut verstehen könnte, kann ich schon gutes Deutsch.
Später kommt Imo, ein Hautköpfer, sieht sehr stark und aggressiv aus, ist aber sehr schüchtern. Er trinkt nicht und sitzt dort, bleibt ruhig. Nach 22 Uhr kommen immer mehr Leute, Berdi und Fischer. Berdi ist ein dicker Deutsche, tragt auch dicke Brille, noch dicker als meine, schon selten. Er kommt, sitzt neben mir, isst die Reste vom kalten Essen und trinkt. Er ist nett, kann man mit ihm reden, aber das Problem ist, er hört nicht richtig zu, und wenn er spricht, hat er auch keine bestimmte Objekte.
Dazwischen kommen auch 2 Mitwohner in unserem Wohnheim, ein Araber aus Palästina und ein Deutsche aus Dresden. Diese Beide reden sehr laut und sehr viel. Später werden sie Hauptfigur dieser Party. Das ist Fernsehenraum und wir haben auch Fernsehen an, mit Fernsehen bekommt man viele Themen, so ist die Konversation sehr spontan und leidenschaftlich. Es kommt auch eine chinesische Kongfu Film und das Thema kommt wieder zu China. Aber keine positive. Der Dresdener fangt an, über die Sauerei in der Küche zu sprechen, denn die Chinesen machen die Küche dreckig. Ich rede weiter mit Tilman und will nicht in der Lästerung gegen mich und meine Landesleute teilnehmen. Aber diese Lästerung dauert 20 Minuten und will nicht aufhören, allmähnlich kann ich nicht mehr ertragen. Ich habe sowieso Wein getrunken und wird wütend. Ich halte einen kleinen Vortrag. Der Punkt ist die Verteidigung für die Chinesen, denn dieser Deutsch ist so dumm, der kann nicht die Unterschiede zwischen Chinesen und Vietnemesen erkennen und schmeißen alles zu Chinesen. Ich habe verteidigt, denn ich war der einer, der immer die Küche sauber macht. Ich weiß auch wenigstens in unserer Etage, es war nicht die Chinesen, die die Küche dreckig machen. Ich habe auch mit den Vietnemesen kurz gesprochen, bitte sie, dass sie nach dem Kochen auch kurz sauber machen sollen. Sie kümmern sich trotzdem nicht darum und ich bin kein Kontrollier. Außerdem koche ich sowieso wenig und halte einfach den Mund. Aber jedesmal wenn ich koche, mache ich zuerst die Sauerei weg und nach meinem Kochen mache ich dort wieder sauber. Der Hausmeister hat das auch gesehen, aber er gab mir keine Lobung sondern schrie zu mir und klagte über die Sauerei in der Küche. Ich habe keine Lust mehr und gehe noch seltener in der Küch, aller eine Woche einmal. Ich war so wütend über die Küchesache und als dieser blöder Dresdener weiter über Chinesen lästert, kann ich nicht mehr halten. Dieser dummer Dresdener, wie Taufik erzählt, studiert fast nie und hockt jeden Tag im Fernsehenraum, am Morgen schon Alkolhol trinkt. Ich schimpft alles zurück bis er sagt, die Unterschiede zwischen Chinesen und Vietnemesen interessiet ihn nicht und halte weiter an seinem Thema, aber mit dem anderen Wort, dass die Asianer machen die Küche dreckig. So bekommt er wieder Gegenwort von anderen, denn Taufik und seine zwei arabischen Freunden sind auch Asiaten. Sie halten am Anfang den Mund, wahrscheinlich weil die Deutschen hatte 600 Millionen Israeli getötet, das hat ihnen irgendwie geholfen, aber wenn dieser Dresdener wieder ihnen gegen, müssen sie auch kämpfen. Ich will nicht weiter kriegen und rede weiter was mit Matthias und Tilman. Es ist auch ziemlich spät, gegen 24. Im Fernsehenraum ist nicht leiser geworden. Ein chinesische Kommilitone kommt schon 2 Mal in das Raum, erstmal macht sie ruhig die Tür zu und erinnert uns die Zeit, und das Zweitmal, denn die Tür wird wieder aufgemacht, schimpft sie auch was. Der Dresdener hat auch was gesagt, aber will auch keine Streit führen und halte endlich seinen Mund. Der Lärm in diesem Raum macht mir aber sehr schlechtes Gewissen. Ich stehe mehrmals auf und mache Tür zu, später habe ich keine Interesse mehr und will einfach gehen. Ich habe schon teilgenommen, die Aufgabe von Matthias ist erledigt und er hat mich auch versprochen, ich dürfte früher zurückgehen.
Ich stehe auf und verabschiede mich zuerst mit Matthias. Er behindert mich, denn Ekki kommt noch nicht. Ekki heißt Ekkehard, ist ein Schauspieler, spielt oft in Jena und Weimar mit in den Theaters. Er will von Freund Ekki nennen lassen. Ich kenne ihn nicht, Matthias will mich unbedingt Ekki vorstellen. In viertel Stunde kommt Ekki, es ist schon nach der Mittelnacht. Wir haben uns die Hande schüttelt und ganz kurz gesprochen. Als er kommt, wird die Atmosphäre plötzlich leidenschaftlicher. Er ist bestimmt sehr beliebt in dieser Gruppe und ist ein guter Typ für jede Party und verschiedenes Zusammentreffen. Er kann schnell die Umgebung wärmen. Aber ich muss gehen, verabschiede mich mit anderen, auch der Dresdener, der gar keine Lust mit mir sprechen hat. Taufik will auch gehen, denn er muss morgen fahren und früh aufstehen. Ich wünsche ihn eine schöne Reise und verlasse das Zimmer.
Ich gehe duschen und denke, Thomas sagte, er könnte vielleicht vorbei kommen, aber kommt nicht. Das habe ich irgendwie schon vermutet. Thomas ist auch beliebt in Matthias Gruppe, aber anders als Ekki, Ekki macht schnell die Atmosphäre heiß, führt anderes Thema und wird Hauptfigur, Thomas nicht, er ist normalerweise am Anfang ruhig und guckt die Umgebung, dann nimmt er in der Konversation teil und zieht alle Aufmerksamkeit. Er scheint eigentlich wie Matthias’ Roman, gehört eigentlich nicht so richtig zu dieser Gruppe, ist arbeitssüchtig und weiß genau, was er machen solle, führt sinnvolles Leben, ist auch erfolgreich, er ist manchmal zu schlau, wie mein Roman, und hat immer Recht.
Um 1 bin ich zurück, hocke eine Stunde am Tisch, will was schreiben, sorge wieder für meine Wiederholung, kann aber nicht arbeiten, denn Zwq schläft auf dem Boden und schnarcht süß und laut.




