Sat 20 Dec 2008
Sonntag. 14. Sep. 2008
Wieder um halb neu bin ich aufgestanden und diesmal komme ich mit WJ zur christlichen Kirche. Mit Religion mache ich in Deutschland eine Kurve. Zuerst mit Zeugen Jehovars, der neuen Variation, und heute erst mit einer der relativ klassischerer. WJ sagt diese sei irgendwie evangilische, eigentlich ist sie selber auch nicht sicher, ich will heute den Prediger fragen.
Es ist gutes Wetter und ich merke, dass morgen um 10 in Jena ist wirklich sehr gute Luft und diese habe ich schon langst nicht gehabt. Auf dem Weg reden wir über die Themen wie Kultur und Religion, mit manchen Frauen kann manchmal die Zeit schneller vergehen, WJ ist ab und zu eine von solchem Typ, zwar nicht attraktiv, aber lieblich und klug. Vielleicht habe ich zu lange Zeit nicht mehr mit Frauen geredet. So schnell sind wir da, aber es ist keine richtige Kirche, sondern ein Haus von dem Prediger. Mehr oder weniger bin ich enttäuscht.
Ich gehe trotzdem hin. Hier sind schon viele Menschen, Schwarze, Araber, Gelbe (wahrscheinlich Chinesen), Deutschen. Die viele Kinder, Babys, die sind nervig, haben viel gestört aber man kann nichts dagegen, ja, sie machen hier auch wie eine Familie. Die Leute in der Kirche sind besonders nett, wir sind bei vielen begrüßt und ich grüße auch zurück. Diesen Punkt kenne ich auch bei Zeugen Jehovars, in ihrem Gotteshaus, sind alle Menschen auch sehr sehr nett, eigentlich ist die Freundlichkeit in der Kirche mir übertriebend.
Zuerst wird gesungen, wir haben live- Gitaristen, zwei jungen Männer, ich kenne Musik nicht, fühle nur, dieser Live- Spiel ist sehr angenehm. Und Gitarre, versuchte ich in Xiangtan zu spielen, nach zwei Stunden verlor alle Geduld, wußte genau, die sei nicht für mich und meines ganzes Lebens ohne Instrument. Weshalb bewundere ich immer, wenn andere vor mir Instrumente spielen, aber nur für wenige Zeit, mehr nicht, auch keine Geduld, so ein böser Mensch bin ich, weshalb möchte ich zu Gott kommen.
Dann wird gebetet und nachher kommen die Glaubigen vorn und erzählen ihre Verständnisse zu manchen Stücken aus Bibel. Ab und zu werden wieder gesungen. Eigentlich ist hier kein Unterschied zwischen Zeugen Jehovars. Am Ende kommt der Prediger vorn und erzählt uns wieder manche Punkte aus Bibel und zitiert Ereignisse aus Nachrichten als Unterstützung oder als Matrialien, wie eine egyptische Familie will christlichen Gott glauben, hat aber viele Problemen bekommen und wir beten für ihnen und so weiter, alte Zeuge. Aber ehelich gesagt, ich fühle mich wohl, natürlich ist es schon langweilig, aber für mich ist es noch neu. Hier herrscht Gemütlichkeit, Liebe und auch Solidalität. Ja, die Solidalität, die lieben die Chinesen, aber bei uns ist sie zu billig, weshalb haben die Chinesen so einen Ruf, seien eben sehr unsolid, im Vergleich mit Europär, westlichen überhaupt, besonders mit Japane (wahrscheinlich die solidesete Nation der Welt). Vielleicht ist unsere Gemeinschaft ist um einen Kompromiss zu schaffen, aber hier im Westen, mit einem Gott, ist die Solidalität auch aus dem Herzen.
Plötzlich merke ich, ich sehe oft solchen Gottesdienst, wir (die Chinesen) sehen oft solchen Gottesdienst, auf dem TV wenigstens, aber wir, wir Chinesen, wir machen keinen Gedanken darüber, wenigstens ich nicht, oder überhaupt nicht fromm, sondern mit einer sehr oberflächlicher Verhältnis, ich sehe dies als einen Retual, auch oft als eine gemeinsame Tat von den Leuten, welche nicht viel zu tun haben. Ich lasse zwar Zeugen Jehovars zu, und komme selbst zu Kirche, aber ich tue so, um es zu tun, ich tue so, als wäre ich ein Wissenschaftler sei. Schlimm, ich bin so böse, ich nehme es niemals ernsthaft, ist es nicht wahr, bist du nicht gerade die Jeniger, der immer dieselben frechen Fragen stellst, und glaubst, dass du schlauer als die anderen? Schlimm, wirklich schlimm, du musst dich schämen. Gottesdienst ist nicht zu lachen. Religion sollte ich viel ernstlicher nehmen.
Nach dem Dienst spielen die Kinder uns ein kleines Theater, eine Frau, derer Kind gestorben ist, stehlt ein Kind ihrer Freundin, kommen beide zusammen zum Richter… die 5 Kinder, sind von 3 bis 6, 7 Jahren alt, sie haben gut getan. Ich bewundere sehr von dieser Form, dieser Erziehung, dies sollen die neue Chinesen, die Ein-Kind Familien wirklich ernstlich sehen und darüber Gedanken machen.
Am Ende, nach dem einstundigen Gottesdienst, machen wir Schluss und die Leute können miteinander unterhalten. Der Gitarist Daniel kommt zu mir. Er ist ein Dozent der Institut Geschichte, ca. 30 Jahre alt, hat schon seit 2, 3 Jahren teilgenommen, nach seiner Verständnis, ist hier in diesem Haus, sei wie ein Unterricht, wir lernen zusammen Gott kennen, studieren Bibel. An diesem Punkt ist hier eigentlich gleich wie Zeugen Jehovars, wird wieder bestätigt.
Bevor ich das Haus verlasse, habe gerade eine Chance mit dem Prediger zu sprechen, Herr R, ein US-Amerikaner, die Eltern sind Italiener, und er kommt von USA nach Deutschland zu predigen. Es ist auch eine große Kurve. Seine Aufgabe sei, überall in Deutschland, Europa predigen, wenn dort die Gruppe stark genug werde, bauen sie vielleicht auch zusammen eine Kirche, und dann verlasse er wieder, komme zu irgendwo, wo er gebraucht sei. „Hui, eine großartige Arbeit“, sage ich diplomatisch, das habe ich noch nicht total vergessen. „Ja, es ist großartig“, antwortet er.
Nur auf dem Gottesdienst kommt oft viele Überlegungen in meinem Kopf, wie die Kreuzzug nach Osten usw… heute wird die Kirche wirklich klein geworden, denke ich. Ist es gut oder schlecht? Die Antwort weiß ich nicht. Aber ich kann merken, ich fühle mich heute auch, diese Religion sei gut, aber die Menschen seien unvollkommen. Ein Gläubiger, ein sehr frommer Gläubiger, ein alter Deutsche, ein meinst Sprecher, er sitzt immer vorne, meldet mehrermals, bei ihm ist schon zu merken, er möchte eine Rolle der Autorität dieser Gruppe zu spielen. Er hat großen Mitleid mit der Familie in Egypthen, er betet für die Familie, aber er geht zu weit, damit ich mehr oder weniger Wut von ihm fühle. Machmal fühle ich diesen Punkt auch bei Steffen, er ist sehr nett zu mir, aber als der „Prediger“ in seiner Gruppe, er will langsam seine Autorität begründen. Ich bewundere nun wirklich diese Religion, ich will die immer ernstlicher nehmen, aber den Menschen kann ich nicht ganz vertrauen, den Predigern und den Gläubigern. Die Kirche kann gut, aber kann anders benutzt werden, vielleicht wie ein chinesische Sprichwort, „Gehorch mir, geht’s gut, nicht, vernichten“, wie die deutsche „wer nicht hören will, muss fühlen“. Ich hoffe, die Kirche bleiben immer gesund und tolerant.
Am Mittag rufe ich die Freundin in Frankreich an, begrüßt mich und erinnert mich an das chinesische Mondfest, stimmt, heute ist Mondfest, es ist neben dem Frühlingsfest das zweite wichtigste traditionelle Fest. An dieser Nacht ist Vollmond zu sehen, eigentlich sollte ich eher als die Landsleute in China es merken, denn ich sehe schon in letzter Zeit einen großen hellen schönen Vollmond durch meines Fenster, in China ist es wegen der Umweltverschmutzung schon nicht mehr so klar zu sehen. Wenn ich an das denke, bin ich wütend, die Welt macht China schmutzig, die Chinesen selber auch, ich sehe den schönen Mond nicht mehr, nur weil ich auch Produkten aus China nutze, bin mehr oder weniger damit verbunden, weshalb darf ich nicht beschweren, schlimm, ich möchte heute gern beschweren.
Am Fest in Ausland ist schlimm, besonders für mich, für die anderen Chinesen es eine gute Chance. Fast alle Chinesen in unserem Gebäude sammeln heute zusammen und feiern dieses Fest, nur ich nicht, höchst wahrscheinlich. Heute will ich auch nicht in der Küche kochen, denn alle Küche im Gebäude werden wahrscheinlich von Chinesen besessen. Ich nehme gestern schon mein Salz vom Schrank in der Küche zurück, und will heute Nuddel im Zimmer mit meinem Reiskocher kochen. Ich will nicht von den anderen gesehen und begrüßt werden, im Fest nicht, entweder diskriminierend oder aus Mitleid. Ich will einfach kühl sein und meine Ruhe haben. Gottseindank feiern sie heute nicht in ZhQ’s Zimmer. Nebenbei muss ich erwähnen, ZhQ und ihre chinesische Gruppe haben gesternabend wieder in ihrem Zimmer bis 12 gefeiert. ZhQ wird auch von Steffen eingeladen, und sie lügte, „ich arbeite in der Bäckerei, und muss mich ausruhen“. ZhQ arbeitet überhaupt nicht hart, man sieht das von ihrem Fett. Heute ist glücklicherweise ZhQ’s Zimmer für diesen Mondfest zu eng, und mich wird überhaupt nicht gestört. Sie sammeln sich für ungefähr 20 Leute? Keine Ahnung, als ich um halb 18 zum joggen ging, habe gesehen, dass sie wirklich neben der Feuertreppe ordentlich sammeln, heute ist ein organisierter Feier.
Ich gehe noch joggen und vermisse nur Elke, denke auch an die Eltern, sie haben bestimmt viele Mondküchen als Geschenke bekommen, manchmal haben wir im Haus die Mondküche vom Boden bis Dach gelegt. Die Mutter muss mal dem Müllsammler manche Mondküchen schenken. Zum Abendessen sagt mein Vater bestimmt, „hätten wir den Sohn und Elke zu Hause! Die Beiden haben draußen nichts zu essen, wir haben hier aber zu viel“. Die Mondküchen sind heutezutage schon teuer in China, sie werden irgendwie symbolisiert und gut gepackt, eine Packung könnte 10 bis 50 Euro kosten, mit 6 bis 8 blöden Kuchen. Das Ding selber sind höchstens 2 Euro der Wert, sehr unverschämter Preis und schmecken nicht besonders. Elke hat heute auch bestimmt schwer, sie ist so unasozial und bleibt bestimmt einsam, vermisst mich, hi, lache ich.
Komme ich zurück, ist es in meiner Etage sehr ruhig, alle Chinesen dieser Etage sind weg, die andere Bewohner sind sowieso weg, nun ist Ferien. So esse ich mein Nuddel, schalte Beatles laut und schreibe den Blogg bis 3 über das Fest hinaus, nur böse Wörten und Beschwerung, natürlich.




